FAQ

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu Ablauf, Dauer und Rahmenbedingungen der körperorientierten Traumaarbeit.

Eine Sitzung dauert in der Regel etwa 60 Minuten.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Die Dauer hängt unter anderem von der Art und Dauer der Belastungen, den aktuellen Lebensumständen, der vorhandenen Stabilität und den persönlichen Zielen ab. Manche Anliegen lassen sich in wenigen Sitzungen bearbeiten, andere benötigen eine längere Begleitung. Wir besprechen den Prozess regelmäßig gemeinsam.
Viele Menschen beginnen mit wöchentlichen oder zweiwöchentlichen Sitzungen. Zwischen den Sitzungen sollte ausreichend Zeit bleiben, damit neue Erfahrungen und Wahrnehmungen integriert werden können.
Die Kosten für die hier angebotenen Sitzungen werden von gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen.

EMDR kann in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen Bestandteil einer zugelassenen Psychotherapie sein. Das ist jedoch nicht dasselbe wie eine privat vereinbarte Behandlung bei einer Heilpraktikerin.
Das hängt von Ihrem individuellen Versicherungsvertrag und Tarif ab. Manche privaten Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen übernehmen Heilpraktikerleistungen teilweise oder vollständig, andere schließen sie aus.

Bitte fragen Sie Ihre Versicherung vor Beginn der Behandlung schriftlich, ob und in welchem Umfang die Kosten übernommen werden.
Nein. Sie müssen nicht mehr erzählen, als sich für Sie stimmig und sicher anfühlt. Körperorientierte Arbeit kann auch bei körperlichen Empfindungen, Bewegungen, inneren Bildern oder aktuellen Situationen beginnen.

Sie entscheiden selbst, was Sie erzählen möchten und wann Sie etwas genauer anschauen wollen.
Die Arbeit wird sorgfältig vorbereitet und orientiert sich an Ihrer aktuellen Stabilität. Wir arbeiten schrittweise und achten darauf, dass Sie mit dem gegenwärtigen Moment verbunden bleiben.

Sie behalten jederzeit die Kontrolle. Sie können eine Übung unterbrechen, verändern oder beenden. Es geht nicht darum, Sie zu überfordern oder unvorbereitet mit belastenden Erinnerungen zu konfrontieren.
Im Erstgespräch lernen wir uns kennen und besprechen Ihr Anliegen. Sie können Fragen stellen und erzählen, was Sie zu mir führt. Gemeinsam schauen wir, welche Unterstützung sinnvoll sein könnte und ob die körperorientierte Arbeit zu Ihnen passt.
Ja. Sie können jederzeit sagen, dass Sie eine Pause brauchen, eine Übung beenden oder das Thema wechseln möchten. Ihre Wahrnehmung und Ihr Empfinden sind wichtige Orientierungspunkte für den gemeinsamen Prozess.
Körperorientierte Traumaarbeit kann für Menschen interessant sein, die sich dauerhaft angespannt, erschöpft, unruhig oder innerlich abgeschnitten fühlen. Sie kann auch dann hilfreich sein, wenn sich körperliche Reaktionen mit Worten allein nur schwer verstehen oder verändern lassen.

Bei akuten Krisen oder einem dringenden medizinischen oder psychotherapeutischen Bedarf ist eine entsprechende fachärztliche oder psychotherapeutische Unterstützung wichtig.
Nein. Die körperorientierte Traumaarbeit ersetzt keine notwendige medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung. Wenn Sie bereits therapeutisch oder ärztlich behandelt werden, können Sie die zusätzliche Begleitung gerne mit Ihren behandelnden Fachpersonen abstimmen.